IMM 2020 – Ein Kommentar

Trend ja – Trendwende nein

Die IMM 2020 ist vorbei. Auf der Suche nach einem Trend finden wir eher was in der Farbgebung, als in der Gestaltung. Die Designer orientieren sich an Trends aus der Mode.

Naturmaterialien, Nachhaltigkeit und viel grün bleiben beliebt und prägen die Stände der Messe. Damit folgt man dem Trend des Vorjahres, anstatt einen neuen zu entwickeln. Die diesjährige Messe reizt die Sinne. Die Wertigkeit der Materialien drückt sich in greifbarer Qualität aus, die man sogar riechen kann. Hölzerner Duft liegt in der Luft und man gewinnt eine Vorstellung davon, welche Arbeit in der Herstellung der einzelnen Produkten steckt.

Insbesondere der Hersteller von Teppichen Jan Kath liefert einen Eindruck davon, warum er zur Upperclass des Business gehört. Wir erhalten einen Eindruck über Herkunft, Entstehung und das aufwendige Handwerk, was hinter jedem handgeknüpften Teppich Jan Kaths steckt. Eindrucksvoll, authentisch bishin zu künstlerisch.

Halbzeit für die Sinne – Leistungssport der Kreativität

Während die Sinne entspannen und ausprobieren dürfen, zwingt die Messe Kreativität und Vorstellungskraft zu Höchstleistungen. Die Hersteller liefern zwar abwechslungsreiche Dekoration; die wahre Innovation aber vermisst man auf der IMM 2020. Die Stände versuchen in diesem Jahr durch Klassiker zu punkten. Bewährte Systeme, die mittels ansehnlicher Handwerkskunst kreativ aufgewertet werden. Wir stehen der Herausforderung gegenüber, uns neue Kreationen mit bekannten Modellen vorzustellen.

Im Fokus: Werte bewahren

Die Gespräche mit Vertretern der Top-Herstellern spiegeln unsere Auffassung wider: Ein neuer Trend entsteht aus den Anforderungen der Gesellschaft. Wie auch 2019 entwickelt die Gesellschaft ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Ökologie und dem Wert eines jeden Produkts. Wir und unsere Gesprächspartner sind uns einig; eine Couch sollte nicht jedes Jahr durch eine neue ersetzt werden. Das wird der Arbeit, der Passion und dem mühsamen Handwerk dahinter nicht gerecht. Möbel sollen lange halten und man muss jedem Möbel die Chance geben, sich qualitativ zu beweisen.

Die Frage nach dem Sinn

Unsere Eindrücke und Gespräche lassen uns mit einer Frage an die Veranstalter zurück: Erfüllt IMM als jährliche Veranstaltung ihren Zweck? Wird sie den Anforderungen und Erwartungen gerecht? Wir melden an diesem Punkt unsere Bedenken an. Als zentrale Messe kann sie dem Salone del Mobile in Mailand nicht das Wasser reichen. Wie wäre es aber als Ergänzung in einem Zwei-Jahres-Takt? Ein größerer, zeitlicher Abstand bietet mehr Zeit für Innovationen. Mehr Innovationen führen zu größerer Begeisterung der Händler und Besucher; daraus resultiert ein steigender Gesamtwert der Veranstaltung. In unseren Augen ein erstrebenswertes Ziel, dessen Entwicklung wir mit Spannung beobachten werden.

 

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Zertifizierte Qualität

Fachkompetenz ist eines unserer Merkmale, deswegen bilden wir uns stetig weiter. Diplom Ingenieur Innenarchitekt, Raumausstatter Meister Fachbereich Polstern, staatl. Geprüfter. Einrichtungsfachberater und Arbeitsplatzexperte sind ein Teil unserer Zertifikate, die unsere Fachkompetenz verschriftlichen.

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